Peakfriends
Aktuelles

+++ 11.01.2011 +++ Matthias erreicht Himalaya-Gipfel
Matthias war im November in Nepal unterwegs. Dort bereiste er das Khumbu Himal, eine Region im Nordosten des Landes an der Grenze zu Tibet. In ihr liegt der Sagarmatha-Nationalpark mit dem Mount Everest. Während dieses Trekkings überschritt Matthias den Cho-La Pass (5.420 m) und besuchte das Basislager des Mount Everest (5.364 m). Außerdem erreichte er die Gipfel der Berge Gokyo-Ri (5.357 m) und des Kala Patthar (5.545 m). Wir gratulieren – und freuen uns auf die Bilder!

+++ 10.01.2011 +++ Reportage über die Elbrus-Besteigung in der Esslinger Zeitung
Am Montag, den 29.11.2010, erschien unsere Reisereportage über den Elbrus in der Esslinger Zeitung. Wer sich dafür interessiert, kann das Dokument hier herunterladen.

pdf.-Dokument Elbrus-Reportage, Esslinger Zeitung, 29.11.2010

+++ 13.09.2010 +++ Gipfel erreicht
Am 25. August 2010 um 11.15 Uhr standen wir zu viert auf dem Gipfel des Mount Elbrus (5.642 m). Bei strahlendem Sonnenschein blieben wir 30 Minuten auf dem Dach Europas. Anbei ein paar erste Bilder.

       

       

       

       

+++ 18.08.2010 +++ Aktuelles auf Facebook
Was wir während dieser Tour so alles erleben, werden wir dieses Mal über Facebook mitteilen. Sollte also jemand Interesse an aktuellen Kurzmitteilungen und Bildern haben, so findet er das zwischen dem 20. und 28. August auf der Facebook-Seite von "Thorsten Jacobs" (hier klicken). Dort anmelden (falls noch nicht geschehen), "Freund werden" (falls noch nicht geschehen) – und regelmäßig reinschauen.

+++ 17.08.2010 +++ Die letzten Vorbereitungen
Übermorgen fliegen wir nach Russland – wenn alles klappt. Die Waldbrände haben in den vergangenen beiden Wochen die Menschen im Land und den Flugverkehr schwer belastet. Gerade in Moskau, wo wir umsteigen müssen, sind Smog und Rauch noch immer ein großes Problem. Immerhin heißt es jetzt, dass mehr Brände gelöscht würden als neue hinzukommen. Doch kaum hat sich die Lage hier etwas entspannt, ziehen nun schwere Stürme und Unwetter durchs Land. Wir werden sehen: Wenn der Flieger am Donnerstag abend bereit steht, steigen wir ein. Wenn nicht, haben wir Pech gehabt.

Direkt am Elbrus ist es für diese Jahreszeit schon recht kalt. Auf dem Gipfel in 5.642 m Höhe schwankte die Temperatur in den letzten Tagen zwischen –10 und –18 Grad Celsius. Moderate Windgeschwindigkeiten von 10 bis 30 km/h senken die Temperatur auf –15 bis –27 Grad ab (das ist der so genannte Wind-Chill-Faktor). Und es soll kühler werden: Am Samstag werden es bis zu –35 Grad am Gipfel. Zum Vergleich: Am Gipfel des Mount Everest (8.850 m) werden am Wochenende –30 Grad erwartet, am Aconcagua (6.962 m) sollen es inklusive Wind-Chill –53 Grad werden.

Abgesehen von den Naturgewalten sind wir startklar. Die letzten Ausrüstungsgegenstände, zum Beispiel Klettergurte, Karabiner, Seile und sonstigen Kleinkram, haben wir Anfang der Woche organisiert. Nun heißt es, die Ausrüstungsliste wieder auf das Nötigste abzuspecken. Unterm Strich dürfen wir nur 30 Kilogramm pro Person mitnehmen, davon dürfen maximal 20 Kilo aufgegeben werden. Da vieles vom Material unverzichtbar ist, wird wohl vor allem bei den Klamotten reduziert werden müssen – auch wenn das am Ende zu Lasten der körperlichen Hygiene gehen mag.

Die Region, in die wir reisen, heißt Kabardino-Balkarien und liegt im Nordkaukasus. Sie befindet sich zwischen dem Schwarzem und dem Kaspischem Meer und ist seit 1991 eine Republik im europäischen Russland. Südlich davon liegen Georgien, Armenien, Aserbaidschan, die Türkei und der Iran. Zugegeben – es gibt wohl friedlichere Flecken auf der Erde. Gerade die Armut stellt ein weit verbreitetes Problem in Kabardino-Balkarien dar, die Arbeitslosenrate liegt bei über 80 Prozent. Die wenigen Wirtschaftszweige sind Forstwirtschaft, Bergbau, Lebensmittel und Maschinenbau. Die Region hat eine Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung von 167 km, in Ost-West-Richtung von 123 km und liegt in der liegt in der Moskauer Zeitzone. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt +2:00 Stunden, Moskau ist also zwei Stunden voraus.

+++ 20.07.2010 +++ Der Countdown läuft

In rund vier Wochen brechen wir wieder auf – dieses Mal geht es nach Russland. Das Ziel ist der höchste Gipfel Europas, der 5.642 m hohe Mount Elbrus im Kaukasus-Gebirge. Die Planungen und Vorbereitungen für diese Tour laufen seit gut einem Jahr und gehen langsam aber sicher in die entscheidende Phase. Es ist also mal wieder Zeit für ein umfassendes Update.

Derzeit sind wir noch dabei, die letzten bürokratischen Hürden zu nehmen. Das betrifft insbesondere die Beschaffung der Visa für Russland. Unsere Pässe liegen bereits bei der Botschaft in Berlin. Für das Einreisevisum benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass (6 Monate über die Reise hinaus gültig), den Nachweis einer Auslandskrankenversicherung, ein biometrisches Passbild und eine schriftliche Einladung aus Russland. Und natürlich muss der Visa-Antrag komplett und fehlerfrei ausgefüllt sein. 

   
Karte vom Kaukasus zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer mit Ausriss (l.); Aufstiegsroute am Elbrus (r.)

Die Flüge sind bereits gebucht. Wir fliegen mit Aeroflot Russian Airlines von München über Moskau nach Mineralnye Vody und auf derselben Route wieder zurück. Abflug ist am Donnerstag, 19.08.2010, um 23.20 Uhr; zurück in München sind wir am Samstag, 28.08.2010, um 22.30 Uhr.

Daraus ergibt sich folgender Zeitplan:

20.08.: Ankunft in Mineralnye Vody; Transfer nach Terskol (3 bis 4 Stunden).
21.08.: Akklimatisationstour auf den Tscheget (Cheget), 3.460 m; Übernachtung in Terskol.
22.08.: Akklimatisationstour zur Prijut-11-Hütte, 4.200 m; Bezug Basislager "Gara-Bashi", 3.850 m.
23.08.: Akklimatisationstour zu den Pastuchov-Felsen, 4.700 m; Übernachtung Basislager.
24.08.: Ruhetag, leichte Wanderungen; Übernachtung Basislager.
25.08.: Gipfelgang Elbrus, 5.642 m, 12 bis 15 Stunden; Übernachtung Basislager.
26.08.: Abstieg vom Basislager; Übernachtung in Terskol. Oder Reservetag.
27.08.: Reservetag.
28.08.: Transfer von Terskol nach Mineralnye Vody; Flug über Moskau nach München.

Die klassische Aufstiegsroute führt von vom Talort Azau/Terskol unterhalb der letzten Skilifte bis hinauf zu den Barrel Huts ("Gara-Bashi"). Dort liegt das Basislager. Auf dem weiteren Weg passiert man die Prijut-11-Hütte und die Pastuchov-Felsen. Von dort führt die Route auf den Elbrus Sattel. Hier zweigt man nach links Richtung Westgipfel ab (s. Karte oben).

Die Organisation vor Ort – sprich Transfers, Genehmigungen, Hotelbuchungen – übernimmt eine Agentur in Terskol. Inhaber dieser Agentur sind der Russe Sasha Baydaev und die Deutsche Liza Pahl. Die beiden bieten seit Jahren Wanderungen, Bergbesteigungen, Trekking-, Ski-und Snowboardtouren rund um den Elbrus an. Vermutlich wird uns Liza am Elbrus als Bergführerin begleiten. Sie war mehr als 100 Mal auf dem Gipfel und hält damit den Rekord unter Ausländern. Außerdem war sie 2006 und 2009 russischer Champion im Snowboarden.

   
Eispanzer – der 5.642 m hohe Mount Elbrus im Kaukasus, Russland (l.); Bergführerin Liza Pahl (r.)

Wer sich dafür interessiert, was wir alles mitnehmen, klickt hier.
Allgemeine Infos und viele Details über den Elbrus gibt es hier.