Reisereportage
Kilimandscharo, 5.895 m, Tansania, Afrika

"Zwischen Himmel und Hölle"

– Von Thorsten Jacobs –

Der Kilimandscharo ist mit 5.895 m der höchste Berg Afrikas. Ein strammer Spaziergang, lockt die Werbung. Wir – vier Otto-Normal-Sportler aus Nellingen, Denkendorf, Deizisau und Gerlingen – haben es geglaubt. Und es auf einen Versuch ankommen lassen.

Zum ersten Mal fällt uns die Kinnlade am Vorabend der Tour runter. Wir sind in der Stadt Moshi in Tansania, am Fuße des Kilimandscharo. In der Lodge unseres Veranstalters Afromaxx haben wir eine Gruppe aus der Schweiz kennen gelernt. Deren Teamleiter Heinz-Rudi erzählt, er habe zur Vorbereitung den Mont Blanc bestiegen. Die Viertausender der Alpen sind quasi sein Wohnzimmer. Oh je. Wir haben unsere Bergschuhe am Uracher Wasserfall ausprobiert. 4.807 Höhenmeter gegen 623. Sind wir überhaupt bereit?

Wir, das sind Matthias Kral, Frank Naruhn, Markus Ottmayer und ich. Otto-Normal-Sportler und Schreibtischtäter im Alter zwischen 34 und 42 Jahren. Vor einem Jahr haben wir am Biertisch beschlossen, den Kilimandscharo zu besteigen. Wir haben gelesen und diskutiert, die Ausrüstung gekauft, uns impfen lassen und Flüge gebucht. Am Abend des 3. Oktober 2007 sitzen wir mit Heinz-Rudi in Moshi. Morgen geht es los.

       
Packen in der Afromaxx-Lodge (l.); Kilimandscharo hinter den Wolken (M.); letzte Ortschaft vor dem Kilimandscharo-Nationalpark (r.) 

Um neun Uhr hoppeln wir mit einem alten Minibus zum Eingang des Nationalparks auf 1.800 m Höhe. Die Straßen verdienen ihren Namen kaum. Auf dem Weg kaufen unsere Begleiter letzte Lebensmittel ein, Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst. Mit an Bord sind die einheimischen Bergführer Bryson und Andrew. Wir vermuten, sie haben sich ihre Namen selbst gegeben. Sie streiten das ab. Insgesamt werden wir am Berg eine Begleitmannschaft von 13 Personen haben, darunter acht Träger, einen Koch, einen Kellner, einen so genannten Camp-Manager und die zwei Bergführer. Mit einem kleineren Tross geht es nicht. Die Behörden haben längst gelernt, den Berg zu vermarkten. Wer hoch will, muss zahlen – und Arbeitsplätze schaffen. Die Besteigung kostet uns inklusive Trinkgeld umgerechnet 1.000 Euro pro Kopf. Wir finden, das ist ein angemessener Preis. Die Menschen in Tansania haben nicht viel. Außer ihren Kilimandscharo.

       
Einkaufen beim Metzger (l.); Machame-Gate in 1.800 m Höhe (M.); Träger beim Sortieren der Ausrüstung (r.)

Als wir den Berg zu ersten Mal sehen, stockt uns der Atem. Das Massiv steht in freier Wildbahn, seine Ausmaße sind gigantisch: Über 80 Kilometer lang, 50 Kilometer breit, fünf Kilometer höher als Moshi. Das höchste freistehende Bergmassiv der Erde. Würde man den Kili nach Baden-Württemberg versetzen, wären Esslingen, Stuttgart, Heilbronn und Karlsruhe komplett bedeckt.

Nachdem alle Formalitäten erledigt sind, können wir starten. Wir haben uns für den Machame-Trail entschieden, eine von sechs Hauptrouten. Unterm Strich wollen wir an sechs Tagen eine Distanz von 66 Kilometern zurücklegen, 9.340 Höhenmeter inklusive. Laut Reiseführer ist die Machame-Route die landschaftlich schönste Strecke am Berg, anspruchsvoll und relativ wenig begangen. Das erste Camp liegt auf 3000 m, wir werden also bereits oberhalb der Zugspitze übernachten. Der Pfad schlängelt sich durch den Regenwald, die Sonne sticht sanft durch die Baumwipfel. "Pole, pole", mahnt Bryson, "langsam, langsam". Das ist das Geheimnis am Kilimandscharo: Nur wer langsam geht, passt seinen Körper an die Höhe an. Und nur wer an die Höhe angepasst ist, hat realistische Chancen, den Gipfel zu erreichen.

          
Wegweiser am Machame Gate (l.); Kurze Rast (M.); Träger auf dem Weg zum Machame Camp (r.)

Der Weg ist gut ausgebaut, wir tragen kurze Hosen, Trekking-Stöcke und unseren Tagesrucksack. Darin sind die Utensilien für diesen Tag: eine Lunchbox, drei Liter Wasser, Regenkleidung, Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Set. Das restliche Gepäck wie Zelte, Schlafsäcke, Isomatten und Nahrungsmittel lastet auf den Schultern der Träger. Sie dürfen maximal 25 Kilogramm pro Person tragen, davon fünf Kilo eigenes Gepäck.

Was die Träger am Berg leisten, wirkt auf uns übermenschlich. Sie bauen die Camps ab, während wir längst losgewackelt sind. Zwei Stunden später überholen sie uns – auf den Schultern unsere Taschen, an den Füßen Flip-Flops oder zerschlissene Turnschuhe. In den Camps treffen wir auf ein bestelltes Feld: Aus dem Küchenzelt weht der Rauch dampfender Töpfe und Pfannen, unsere Zwei-Mann-Zelte sind bezugsfertig. Dieser Service ist uns fast schon peinlich. Als wir nach knapp sechs Stunden unser erstes Nachtlager erreichen, sind wir geschafft, aber glücklich und zufrieden.

        
Frank und Matthias im Machame Camp in 2.980 m Höhe (l.); Thorsten und Markus bei Kaffee und Popcorn (M.); Ausblick vom Camp (r.)

Wir genießen den Luxus, den das Team für uns geschaffen hat. Wir bekommen blaue Plastikschüsseln mit warmem Wasser, um uns frisch zu machen. Im Gemeinschaftszelt warten Kaffee und Tee, dazu Popcorn und Kekse. Tisch und Stühle? Fehlanzeige. Doch das ist kein Problem: Wir wollen schließlich ein Abenteuer erleben. Zum Abendessen gibt es Kartoffelsuppe, Fisch, Nudeln, Gemüse und Obst. Wir reden, lachen, lesen. Um halb zehn geht es in den Schlafsack.

            Ausblick vom Machame Camp in 2.980 m Höhe (l.); Marsch zum Shira Camp (M.); Mount Meru vom Shira Camp in 3.830 m Höhe (r.);

Wir haben nicht gut geschlafen. Diese Nacht sollte der Wendepunkt werden. Nicht, dass wir den Kilimandscharo unterschätzt hätten. Wir waren fast täglich joggen, Rad fahren oder schwimmen. Aber die Mixtur aus allen Einflüssen – Wind und Wetter, Zelt und Höhe, Schwindelgefühl und Kopfschmerzen – macht aus einer fröhlichen Tour schnell eine quälende Tortur. Als wir am zweiten Tag das Shira Camp auf 3.830 Metern erreichen, sind wir eigentlich schon am Ende. Die Landschaft war unglaublich schön, aber der Aufstieg unglaublich zäh. Leider erweckt der Anblick des Camps keine Lebensgeister – im Gegenteil. Das Shira Plateau erinnert an eine Mondlandschaft. Es ist karg, öde, unwirtlich. Wir befinden uns höher als der Großglockner, der höchste Berg Österreichs.

       
Shira Camp 3.830 m (l.); Marsch zum Barranco Camp (M.); erstmals die Höhe von 4.000 m über Meeresspiegel erreicht (r.)

Wir zweifeln. Wie sollen wir die nächsten Tage überstehen? Kopfschmerzen stellen sich ein, Matthias fasst für unsere nächste Tour das Riu Palace auf Mallorca ins Auge. Pool, Strand, Hotelbar und zurück. All inclusive, versteht sich. Wer kam überhaupt auf diese Schnapsidee? Und dafür zahlen wir auch noch. Zu Hause haben wir geträumt von Lagerfeuerromantik und Karten spielen. Wir haben eine spannende Reise mit einer kleinen Priese Abenteuer gebucht – und wir bekommen eine harte Bergtour im Expeditionsstil. Ab 18 Uhr fällt die Sonne buchstäblich hinter dem Horizont herunter, und mit ihr das Thermometer. Gegen acht liegen wir frustriert im Schlafsack.

Die Wanderungen werden von Tag zu Tag härter, länger und unwegsamer. Einerseits. Andererseits dringt man in immer größere Höhen vor. Schon allein damit haben wir zu tun. Mittlerweile futtern wir Aspirin und Paracetamol wie Gummibärchen. Bald ist die laut Packungsbeilage angegebene Maximaldosis von acht Tabletten täglich erreicht. Trotzdem genießen wir die Tage: Die Sonne wärmt den Berg, die Landschaft ist unvergleichlich wild und schön. In weniger als einer Woche durchläuft man alle Klimaregionen der Erde, vom Regenwald über die Heide- und Moorlandzone bis hin zur Alpinwüste und dem ewigen Eis.

       
Aufstieg zum Lava-Tower in 4.400 m Höhe (l.); Lava-Tower auf 4.500 m (M.); Barranco Camp mit Western Breach Wall im Hintergrund (r.)

Am dritten Tag trudeln wir nach einem Zwischenanstieg zum Lava-Tower (4.500 m) im Barranco Camp auf 3950 m ein. Das Lager liegt direkt unter der Barranco Wall, die es am nächsten Tag zu durchsteigen gilt. Die Wand ist der technisch schwierigste Teil der gesamten Route. Trekking-Stöcke an den Rucksack, Hände an den Fels. Einige Stellen sind ausgesetzt. Um zehn Uhr morgens, nach gut einer Stunde, sind wir oben und marschieren weiter Richtung Karranga Camp (4.250 m). Hier machen viele Teams einen Zwischenstopp, um sich besser zu akklimatisieren. Wir haben keinen Zusatztag gebucht und müssen weiter ins Barafu Camp (4.600 m) unser Ausgangslager für den Gipfel. Im Eisregen erreichen wir die Zeltstadt um 16 Uhr. Wir sind höher als das Matterhorn.

                 Aufstieg in der Barranco-Wall, auch "Breakfast-Wall" genannt (l.); Ausblick auf ein Wolkenmeer (M.); Gruppenbild (r.)

Das Barafu Camp verströmt eine kühle, angespannte Atmosphäre. Das liegt nicht nur an der Temperatur, sondern vor allem an den Umständen. Jetzt ist der Tag X gekommen. Heute Nacht geht es auf den Gipfel – oder eben nicht. Eine zweite Chance gibt es nicht. Am nächsten Tag müssen wir das Lager räumen, denn andere Teams rücken nach. Die Anspannung steht uns in den Gesichtern geschrieben. Seit Tagen haben wir uns nicht rasiert und nur notdürftig gewaschen, wir wirken ausgezehrt und eingefallen.

       
Aufstieg zum Barafu Camp im Eisregen (l.); Lagerplatz im Barafu Camp auf 4.600 m (M.); Toilette für die Träger (r.)

Rund 20.000 Touristen pilgern jedes Jahr zum Kilimandscharo. Rechnet man die Regenzeiten heraus, gibt es im Schnitt rund 100 Gipfelversuche pro Tag. Davon erreichen laut Statistik 60 Wanderer den Kraterrand auf gut 5.700 m, 50 kommen auf den Gipfel. So gesehen scheitert jeder zweite Versuch. Heinz-Rudi und sein Team aus der Schweiz werden den Gipfel nicht erreichen. Wen trifft es aus unserer Gruppe?

Die Antwort dürfen wir ab 22.30 Uhr selbst geben. Bergführer Bryson hat diese Abmarschzeit festgelegt. Er will um sechs Uhr am Kraterrand sein, pünktlich zum Sonnenaufgang. Wir rechnen: Siebeneinhalb Stunden bis zum Krater? In Reiseführern sind fünf bis sechs Stunden veranschlagt. Sind wir so langsam? Wir dösen wir ein paar Stunden im Zelt. Im Hintergrund ist das Lachen der Träger zu hören, Kochgeschirr klappert, aus anderen Zelten dringen Schnarchgeräusche zu uns herüber. Und wer die Plumpsklos aufsuchen will, stolpert zwangsläufig über unsere Zeltleinen.

         
Im Barafu Camp angekommen (l.); Schutzhütten im Camp (M.); Abgrund neben den Toiletten (r.)

Bei Minus 15 Grad stehen wir nun da, vier Schichten Kleidung am Leib, die Stirnlampe über der Wollmütze, Skihandschuhe, Rucksack. Wir nehmen nur das nötigste mit: Drei Liter Wasser, die später gefrieren werden. Dazu ein paar Energieriegel, Regenschutz, Gletscherbrille. Die Digitalkamera wird samt Ersatzakku direkt am Körper getragen. Nicht, dass uns die Technik am Ende im Stich lässt. Ohne Gipfelbilder wollen wir nicht zurückkommen. Wir rauchen unsere letzten Zigaretten, Marke "Sportsman", für fünf Dollar pro Packung von den Trägern abgekauft. Das entspricht einem Tageslohn. Der Plan sieht vor, dass wir gegen elf Uhr vormittags wieder im Camp sind. Ausruhen, packen, weiter absteigen.

Keiner von uns fühlt sich fit für einen 15-Stunden-Marsch. Wir überlegen, abzubrechen. Um 23 Uhr steigen wir dann doch gemeinsam zum höchsten Punkt Afrikas auf. Die ersten Schritte sind die schwersten. Wir bewegen uns wie Neil Armstrong auf dem Mond. Nach zehn Minuten finden wir den Rhythmus. Wir sind in dieser Nacht eine der ersten Gruppen auf dem Weg zum höchsten Punkt Afrikas. Die ersten drei Stunden des Anstiegs sind die schönsten der gesamten Tour. Sie werden unvergesslich bleiben. Die Nacht ist dunkelblau und klar. Am Himmel funkeln unendlich viele Sterne. Man glaubt, sie greifen zu können. Es herrscht eine gespannte Ruhe, man hört nur das Knirschen, das die Schuhe auf dem Eis erzeugen. Wir reden nicht viel. Alle 30 Minuten Trinkpause, dann geht es weiter. Es gibt nicht viele Flecken auf der Erde, an denen der Alltag weiter weg ist als hier. Wir haben das Gefühl, dem Himmel so nah zu sein.

              
Matthias kurz vor dem Gipfelgang (l.); Sonnenaufgang am Kraterand (M.); Gletscher auf dem Weg zum Gipfel (r.)
   
In Wahrheit kommen wir der Hölle immer näher. Ging es Anfangs noch über einen abwechslungsreichen Pfad bergauf, erreichen wir nun den Krateraufbau. Vor uns türmt sich eine mächtige Flanke auf, bestehend aus Millionen faustgroßer Steine, nach oben hin steiler werdend, 700 Höhenmeter bis zum Kraterrand. Später taufen wir diese Passage „Steinhölle“. Man macht zwei Schritte nach oben, um dann einen Schritt zurückzurutschen. Im Schatten der Nacht erkennen wir die sanfte Linie des Kraters. Stirnlampen suchen sich ihren Weg. Wie Lichterketten umspielen sie die „Steinhölle“. Bei jeder Rast haben wir das Gefühl, eher an Höhe zu verlieren als aufzusteigen. Es ist zum Heulen. Wir sind wie Ameisen, die am Esslinger Weinwandertag teilnehmen. Den Gedanken, auf allen Vieren weiterzukrabbeln, verwerfe ich nach kurzer Überlegung. Frank ist der Held dieser Nacht. Trotz Übelkeit und Kreislaufproblemen beißt er sich durch. Wie in Trance. Schritt für Schritt. Stunde für Stunde. Johannes Rebmann wäre stolz. Er kommt ebenfalls aus Gerlingen und war der erste weiße Mensch, der den Kilimandscharo je gesehen hat. Das war am 11. Mai 1848.

       
Matthias am Stella Point in 5.745 m Höhe (l.); Gletscher auf dem Weg zum Gipfel auf 5.820 m (M.); kurz vor dem höchsten Punkt (r.)

Wir schreiben den 8. Oktober 2007. Um Punkt sechs sind wir am Stella Point auf 5.745 m Höhe. Wir stehen auf dem 20 Meter breiten Kraterrand. Jetzt zahlen wir den Preis der Höhe. Hier oben liegt 50 Prozent weniger Sauerstoff in der Luft wie auf Meereshöhe. Wir bewegen uns tapsig, schwerfällig, wie angetrunken. Wir sind am Ende des Weinwandertages angekommen. Fast. Bryson drängt zum Gipfel. Eine weitere Stunde und 150 Höhenmeter stehen noch vor uns. Im Kopf wummert es, rechts und links übergeben sich Wanderer, wir schnaufen wie alte Esel, der Puls flattert. Ist das womöglich die Höhenkrankheit? Immerhin fordert der Kili jedes Jahr 20 Todesopfer. Um 7.07 Uhr sind wir ganz oben. Uhuru Peak, 5.895 m. Die Sonne strahlt, Afrika liegt unter einem Wolkenmeer. Wir umarmen uns, doch Euphorie stellt sich nicht ein. Nur Müdigkeit. Etwa 50 Menschen belagern den Gipfel. Für die Fotos müssen wir uns anstellen.

       
Am Gipfel auf 5.895 m (l.); Blick zurück auf den Kilimandscharo vom Mweka Camp in 2.850 m Höhe; Gipfelurkunden (r.)

Jetzt nichts wie runter. Gegen 16 Uhr, gut 15 Stunden nach dem Aufbruch zum Gipfel, erreichen wir das Mweka Camp auf 2.850 m Höhe, das letzte Lager vor der Zivilisation. Wir freuen uns auf die Dusche am nächsten Tag. Im Mweka Camp gibt es Kilimandscharo-Bier. Wir investieren vier Dollar pro Flasche und laden unser Team ein. Im Rausch des Gipfelerfolges werden wir pathetisch: Die Tour auf den Kilimandscharo war eines unserer größten Erlebnisse überhaupt. Wir sind an unsere Grenzen gegangen, körperlich und vor allem mental. Wir würden es wieder machen. Wir kamen als Kumpels und gehen als Freunde. Danke, Kilimandscharo. Danke an Afromaxx, Danke an Bryson und das Team. Wir kommen zurück. Irgendwann. Vielleicht.

(Unter anderem auszugsweise erschienen in der Esslinger Zeitung, 5. November 2007)